Ein Wochenende voll mit Volleyball

 

15 sehr engagierte Volleyballerinnen waren auf einem tollen Trainingscamp in Rödinghausen, gekrönt vom ersten und erfolgreichen Jugendspieltag der U18 am Sonntag.

In Rödinghausen war fast die komplette Damen 2 / U18, Verstärkung kam von 6 Spielerinnen der von der U13 /U10.
Schon die Anreise im Teambulli und den  Elterntaxis machte Spaß. Beim Training der Großen feilten wir dann intensiv am Aufschlag und der Annahme. Für die Kleinen drehte es sich ganz viel ums Baggern, rote Unterarme hatte jeder mal, beim Kickern hat das dann aber keinen mehr gestört. In den Trainingspausen ging es ums herumstöbern, spielen, lesen, schlafen und quatschen und am letzten Abend machten alle noch mal gemeinsam das Gelände des Gästehauses unsicher, bevor wir am Sonntagmorgen zum Spieltag aufbrachen.

In ihren Spielen gelangen den Detmolderinnen  souveräne Auftritte. Sowohl gegen Sendenhorst als auch gegen Delbrück zeigten sie trotz des vorangegangenen Trainingscamps die bessere Ausdauer und gewannen beide Begegnungen mit 2:0.

Zum Glück aber dauert auch ein Volleyballwochenende nicht ewig, schließlich muss man sich ja irgendwann mal wieder ausruhen… .
Ein cooles Wochenende, insgesamt war es sehr schnell vorbei. 

Multikulti, bunt und fröhlich – 16. Weltgymnaestrada in Österreich

Mittendrin im Geschehen war als einziges Mitglied des Detmolder SV unsere Übungsleiterin Brigitte Blase, die es sich nicht nehmen lassen wollte, an dem Ereignis teilzuhaben.

 

Come together, show your colours! Unter diesem Motto fand nach 2007 zum zweiten Mal in Dornbirn und Bregenz das größte Breitensportfest der Welt statt mit über 18.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 69 Nationen. Deutschland war mit 2.200 sportbegeisterten Menschen die zweitgrößte Nation (hinter der Schweiz), darunter 30 Turnerinnen aus dem Lippischen Turngau.

Untergebracht in Schulen und Ferienwohnungen waren die Lipperinnen mitten drin im großen Weltgymnaestrada-Geschehen, aber nicht als Touristen, sondern als Botschafterinnen für Deutschland. Bei vier (!!!) Auftritten an vier Tagen waren sie Teil der 600-köpfigen Großgruppenvorführung des Deutschen Turnerbundes. Dafür hatten sich die lippischen Gymnastinnen in diversen Proben in der Landesturnschule in Hamm und bei einer zweitätigen Generalprobe in Neu-Isenburg gut vorbereitet, um das generationenübergreifende Miteinander im deutschen Turnen darzustellen. Ein Teil des Deutschlandbildes mit weißen Helium-Ballons an sechs Meter langen Schnüren und einer anspruchsvollen Choreographie war für das „Dornbirn-Special“ ausgewählt worden, eine besondere Ehre und Herausforderung! Die Schreckmomente blieben glücklicherweise aus, kein Ballon ist vorzeitig abgehoben. Der Applaus der vielen tausend Zuschauer belohnte für das Lampenfieber.

 

In den Messehallen in Dornbirn gab es Vorführungen aus aller Herren Länder zu sehen. Von Südafrika über Kanada, Sri Lanka, Katar, Malawi, Australien usw. zeigten fröhliche Sportlerinnen und Sportler aller Altersklassen wunderbare Einblicke in die sportliche Vielfalt ihres Landes. Bei jeder Welt-Gymnaestrada inzwischen ein Pflichttermin: der Besuch des Schweizer Abends. Unsere Nachbarn sind bekannt für pfiffige, mitreißende und perfekte Shows, in denen sie ein breites Spektrum ihres turnerischen Könnens präsentieren. Der absolute Knaller aber war die FIG-Gala (Federation Internationale de Gymnastique). Was in der zweistündigen internationalen Show an Vielfalt des Turnens von den kreativsten Gruppen der Weltgymnaestrada gezeigt wurde, war wirklich sagenhaft. „Man muss es erlebt haben, erzählen geht nicht!“, sagte eine faszinierte Detmolder Turnerin nach der Veranstaltung.

 

Zum Erleben gehörte auch die Klärung der täglichen Frage: Welches T-Shirt ziehen wir heute an? Neben der allgemeinen Delegationskleidung in den Deutschlandfarben stand den Aktiven eine Auswahl inoffizieller Einheitskleidung zur Verfügung, die natürlich abgesprochen werden musste. Keine Alternative gab es aber zu den red shoes, die bei allen Nationen großes Change-Interesse weckten, denn zum Ende jeder Gymnaestrada ist ein Trikottausch obligatorisch. Schon am ersten Tag hatten es vor allem die Japaner auf die knallroten deutschen Schuhe abgesehen!

Apropos erster Tag: zum Einmarsch der Nationen hatten sich schon alle Teilnehmer versammelt, als es plötzlich bedrohlich dunkel wurde und die Eröffnungsfeier wegen eines nahenden Unwetters abgesagt werden musste. Von nun an mussten alle brav ihre Teller leer essen, so dass aus der geplanten Opening Ceremony drei Tage später eine grandiose Midweek Ceremony bei strahlendem Sonnenschein wurde!

 

Eine besondere Ehre wurde einer lippischen Turnerin zuteil: mit 85 Jahren war Gertrud Heine eine der ältesten aktiven Deutschen und konnte hierfür freudestrahlend einen Gymnaestrada-OSKAR in Empfang nehmen. Außerdem war sie seit 1975 bei jeder Welt-Gymnaestrada dabei, inzwischen zum 11. Mal!

 

Ein besonderes Lob galt der gesamten Logistik in Dornbirn und Umgebung! Es gab kein langes Warten auf den Bus oder Zug, alles ging schnell und problemlos. Von gegenüberliegenden Bahnsteigen schwappte die Welle über und es wurden kleine akrobatische Kunststückchen gezeigt. Die Herzlichkeit und Freundlichkeit der Vorarlberger Bevölkerung war überall spürbar. „Es ist so schön, dass ihr Turnerinnen und Turner alle hier seid. Durch Euch ist bei uns alles so bunt und fröhlich“, sagte ein begeisterter Vorarlberger den lippischen Turnerinnen. Das Fazit dieser Woche ist deshalb: Österreich kann Weltgymnaestrada!

 

Sommersportwoche 2019 beendet

Bildrechte bei David Bärwald

Am Freitagabend waren Teilnehmer und Helfer ziemlich geschafft, aber auch sehr zufrieden mit dem Ablauf der Woche. Alle mussten sich anstrengen, hatten aber auch viel Spaß und konnten Neues erfahren und erlernen.

Der Montag startete mit Ballspielen, nach der Mittagspause ging es in einen Großgeräteaufbau. Nach einem Ausprobieren der Stationen wurde der Kurs wettkampfmäßig angegangen. Staffeln versuchten sich, dann ging es Solo gegen die Stoppuhr um den Parcours.

Am Dienstag stand für einige Kinder das Sportabzeichen auf dem Programm. Eine zweite Gruppe hat den Vormittag mit turnerischen Übungen verbracht. Nachmittags waren dann alle im Schwimmmbad.

Bogenschießen war das Thema des Mittwochs. Nach einem Marsch zum Gelände des Interakteams ging es mit einer ausführlichen Einweisung los. Dann stellten viele fest, wie schwer es ist, auch aus nur 10 Meter die Scheibe zu treffen. Die Instruktoren legten sich ins Zeug, das Wetter wurde immer besser und die Schützen trafen auch immer genauer. Beim abschließenden Wettkampf musste dann sogar die Distanz erhöht werden, um einen Sieger zu finden. Auch der Rückweg wurde wieder zu Fuß absolviert.

„Gut zu Fuß“ war auch am Donnerstag wichtig. Drei Gruppen machten sich auf zur Chinesenrallye. Abstrakte Zeichnungen führten zu versteckten Kartensegmenten. Alle Teile mussten dann zu einer Lagekarte zusammengesetzt werden, die den Weg zur Schatzkiste zeigte.

                                                                                                         Bildrechte bei David Bärwald

Am Freitag wurden nochmal die Großgeräte aufgebaut. Die Kinder fanden immer noch genug Kraft in sich, um alle Stationen auf deren Belastungsfähigkeit zu testen.

 

 

SG Handball Detmold unterwegs?

Teilnehmer am Trainingscamp 2018


Noch nicht, aber die Tage werden gezählt, und der Countdown läuft. Denn am 18.08.2019 geht es los und das Ziel ist – wie schon im letzten Jahr – das Sportzentrum Hössen in Westerstede.
Das ORGA-Team und die BetreuerInnen der SG Handball Detmold drehen momentan an den letzten Schrauben, um auch in diesem Jahr wieder eine erfolgreiche Trainingslager-Woche zu gewährleisten.
„Wir sind schon ausgebucht!“ Diese Information nach nur 3 Wochen Anmeldefrist hatte allen
Beteiligten den Atem verschlagen. 78 Kinder im Alter von 8 bis 16 Jahren sind jetzt mit dabei, 6 mehr als ursprünglich geplant, aber es wurde alles möglich gemacht, damit alle Kinder mitfahren konnten. 19 Betreuer, bestehend aus Übungsleitern, BetreuerInnen, pädagogischen Fachkräften und weiteren helfenden Händen, kümmern sich um den reibungslosen Ablauf. Training mit bis zu vier Einheiten am Tag, Wecken um 6.30 Uhr, damit um 7.00 Uhr zum gemeinsamen Laufen angetreten werden kann, oder einfach mal in den Arm nehmen, um eventuell auftretendes Heimweh oder die anderen kleinen Wehwehchen vergessen zu machen, gehört dabei mit zum Programm.
Das Sportzentrum Hössen bietet uns alle Möglichkeiten des Trainings in und vor den Hallen. Sportplatz, Laufstrecken, Hallen- und Freibad, Beachhandballplatz und vieles mehr, hier ist es möglich, eine super Vorbereitung für die nächste Saison durchzuführen. Neben sportlichen Aktivitäten werden wir dieses Jahr wieder ein Überraschungs-Event anbieten, auf das sich wirklich jeder freuen kann. Auch dabei stehen Gemeinschaft und Teamaufgaben im Vordergrund, wie insgesamt das Trainingslager davon geprägt ist, mannschaftsübergreifend den Zusammenhalt zu stärken.

Für einen hohen Wiedererkennungswert auch noch nach dem Trainingslager sorgt das mit finanzieller Unterstützung des „Förderverein für die Jugend in der SG Handball Detmold – kurz FörJu“ mitfinanzierte Trainingsshirt, welches jedem Teilnehmer zu Beginn ausgehändigt wird. FörJu, vielen Dank für die jahrelange Unterstützung!!
Auch in diesem Jahr sind wieder „Jung-Betreuer“ mit an Bord, die sich sicherlich sehr gut in die „alte“ Trainer- und Betreuermannschaft integrieren werden. Diese Schüler, Auszubildende und Studierende, die sich schon im täglichen Vereinsleben mit aktiver Unterstützung in der Jugendarbeit einbringen, werden wieder von erfahrenen Trainern und Übungsleitern in die Trainingslagermaterie eingeführt

Da es nicht immer einfach ist, so ein Projekt finanziell auf die Beine zu stellen und den Eigenanteil für die Jung- bzw. Co-Trainer dabei möglichst gering zu halten, hatten wir uns bei dem Freundeskreis des Deutschen Handballs e.V. mit unserem Projekt

– Bindung von jugendlichen Co-Trainern an den Verein –

Stärkung durch Teilnahme am jährlichen Trainingslager beworben. Es hat uns sehr gefreut, dass der „Freundeskreis des Deutschen Handballs e.V.“ u.a. unser Konzept, die Einbindung und Förderung der Jungbetreuer als förderfähig ansieht und uns in diesem Jahr dabei unterstützen will, Jugendliche auch längerfristig an den Verein zu binden.

Ganz herzlichen Dank an dieser Stelle an den Freundeskreis des Deutschen Handballs e.V.!!

Weitere Berichte aus dem diesjährigen Trainingslager folgen!

Monique Plogstert startet als FSJ-lerin im DSV

Am 01.08.2019 startete mit der Begrüßung der beteiligten Sportvereine, des Stadtsportverbands und u.a. auch mit ein paar einleitenden Worten des Bürgermeisters Rainer Heller die Zusammenarbeit mit Monique Plogstert. Monique wird in Kooperation mit dem Stadtsportverband Detmold, TV 09 Pivitsheide und VFL Hiddesen für uns als FSJlerin tätig sein.

Dabei wird sie in unserem Verein, neben einigen Aufgaben in der Geschäftsstelle, v.a. im Bereich des Kindersports aktiv sein. Im Rahmen des Schulsports hat Monique bereits einen Übungsleiter-C-Schein erworben. Dadurch kann sie uns in der Zusammenarbeit mit örtlichen Kitas und Schulen unterstützen und dort Übungsleitertätigkeiten übernehmen.

 

Monique ist erreichbar zu unseren Geschäftsstellenöffnungszeiten oder unter folgender

E-Mail-Adresse: m.plogstert@detmolder-sportverein.de