DSV-Turnerinnen im Jahresendspurt

Gleich nach den Sommerferien begann für die DSV-Turnerinnen der Endspurt im Jahreskalender. 

Im Talentförderprogramm war es Mia Lutkova (AK 9), die bei den Kadertests auf Landes- und Bundesebene ihr athletisches und technisches Können unter Beweis stellen musste. Das gelang ihr mit Erfolg, wobei sie im Bundeskader-Nominierungstest am 09./10. November in Halle/Saale in ihrer Altersklasse einen hervorragenden 5. Platz erreichte. Damit besteht berechtigte Hoffnung, in den Bundeskader aufgenommen zu werden. Drücken wir also die Daumen, dass Mia bald von der Bundesnachwuchstrainerin Claudia Schunk die ersehnte Post bekommt.

Liana Keil (AK 8) hat diesen Test noch vor sich, der am 30. November im Turnleistungszentrum Detmold stattfindet.

Die im Ligabereich turnenden DSV-Turnerinnen hatten ihren Jahreshöhepunkt bei den Gau-Einzelmeisterschaften, wo am 10. November in Helpup nahezu hundert Teilnehmerinnen in 14 Wettkampfklassen um Sieg und Punkte kämpften. Hier vertraten Audrey Aklan, Sophie Borysyuk, Mathilda Freitag, Melina Keil, Lotta Sattler und Ruthie-Josefina Steinchen die Vereinsfarben. Ihre Leistungen verdienen dabei um so mehr Beachtung, als sie infolge eines krankheitsbedingten Ausfalls ihre Trainers Hans-Joachim Dörrer im Vorfeld über lange Zeit nur einmal in der Woche trainieren konnten. Trotzdem konnten sich Mathilda (2. Platz in der LK 4, Jahrgang 2008) und Melina (3. Platz in der LK 4, Jahrgang 2007) zwei Podiumsplätze erturnen.

Hans-Joachim Dörrer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gruppe des Monats November

Die Gruppe des Monats November ist noch gar keine. Sie möchte aber unbedingt eine werden. Am Freitag, den 10.01.2020 geht es los. Um 17 Uhr treffen sich alle Interessierte im Gymnastikraum des Stadtgymnasiums ( Eingang Gelbe Sporthalle ). Angeboten wird dort von Peri Özge Kovac eine Übungsstunde Yoga.

Fit mit Yoga!
Der Yoga-Fitnesskurs konzentriert sich auf die Asanas, auf den Atem und später auf die Meditation. Grundlage sind die körperlichen Übungen aus dem Hatha Yoga, die wie im Vinyasa Yoga zu kleinen Flüssen (fließende Bewegungsabläufe) zusammengefasst werden. Diese bewirken  ein effektives Training für die Muskulatur. In Verbindung mit der Tiefenentspannung wird so das Ziel des inneren Gleichgewichtes und der Ruhe erreicht.
Ein Angebot, das Sie nach einem langen Arbeitstag zu sich selbst zurückfinden lässt.

Hohe Ehrung für Hans-Joachim Dörrer

Die Turnfeststadt Hamm war am 27. Oktober Gastgeber für den WTB-Landesturntag. In der angenehmen Atmosphäre des Kurhauses Bad Hamm trafen sich die Delegierten der über 1000 Vereine des Westfälischen Turnerbundes, um über die zukünftige Gestaltung der Verbandsarbeit zu beraten und abzustimmen.
 
Vor dem geschäftlichen Teil des Landesturntages mit den dazugehörigen Wahlen standen im festlichen Teil einige Ehrungen auf dem Programm. Im Beisein der Ehrengäste der Stadt Hamm, des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen sowie des Deutschen Turner-Bundes wurde dabei Hans-Joachim Dörrer für sein jahrzehntelange außerordentliches Engagement für den Verband und das Turnen in Westfalen zum Ehrenmitglied ernannt, der höchsten Auszeichnung im Westfälischen Turnerbund. Einstimmig folgten die Delegierten dem Vorschlag des Präsidiums und brachten ihr Einverständnis stehend mit lang anhaltendem Beifall zum Ausdruck.
 
Unser Bild zeigt den Geehrten mit der Ehrenurkunde vor dem Landesbanner des Westfälischen Turnerbundes.
 
Das Foto stammt von Kirsten Bessmann-Wernke (Pressereferentin des WTB).

Integration im Sport im Kindesalter

Zum erneuten Mal fanden in den Ferien Integrationstage des Detmolder Sportvereins statt. Diesmal und erstmals in der OGS der Grundschule in Hiddesen in den Herbstferien.
Zwei junge und ein erfahrener Übungsleiter spielten und turnten mit einer großen Gruppe von Kindern vor allem aus den ersten beiden Schuljahren. „Das war schon ungewöhnlich, sonst war der Schwerpunkt eher bei den älteren Kindern aus der OGS.“ so einer der Übungsleiter.
An zwei ganzen Tagen wurde Takeshis Castle erobert, die Kinder entkamen von der sinkenden Insel Atlantis oder spielten Stop-fangen unter den Klängen von Top Forty Musik.
Generell sieht das Konzept zur Integration vor, im gemeinsamen Tun Respekt voreinander zu haben und praktisch auszuüben, gleich welche Herkunft, Religion oder Geschlecht ein Mensch hat. Dazu gehörten auch kritische Rückmeldungen zu „Schulhofsprache“. Also kindgerecht aufzuarbeiten, das der Satz: „Die Mädchen sind schwul.“ respektlos, sexistisch und darüber hinaus auch sachlich Unfug ist. Interessant dabei die Erfahrung, die auch die Jungen machen mussten, das Mädchengruppen in Wettkampfspielen siegen – weil sie (so einer der Übungsleiter) besser miteinander kommunizieren. Die teilnehmenden Kinder mit und ohne Migrationshintergrund, als Jungen und Mädchen und mit den unterschiedlichsten Religionen waren dabei sehr respektvoll im Umgang miteinander.

„Wenn es terminlich passt, kommen wir gerne wieder.“ So die Übungsleiter im Auftrag des DSV

Eine Mutter drückte es sehr pragmatisch aus: „Mein Sohn hat viel Spaß gehabt und war abends müde.“