Volleyball Regionalliga: Telstar Bochum – Detmolder TV 2:3

Mit einem 3:2 Erfolg (26:24, 25:18, 19:25, 14:25, 4:15) gegen den Aufsteiger aus Bochum konnte der Detmolder TV an die Leistung des vergangenen Wochenendes anknüpfen und zwei wichtige Tabellenpunkte in der noch frühen Saison sammeln. Das weiterhin geschwächte Team um Trainerin Barbara Reineke musste krankheitsbedingt auf Außenangreiferin Christina Kunst verzichten, hatte dafür aber mit Paula Lake und Hanna Scheiwe zwei talentierte Jugendspielerinnen an Bord, die erste Erfahrungen in der Regionalliga sammeln sollen. 141004_bochum_a_008DSC_0309 141004_bochum_a_058DSC_0374 141004_bochum_a_109DSC_0447 141004_bochum_a_131DSC_0472
Im ersten Satz agierten beide Teams auf Augenhöhe, obwohl das Spiel der Detmolderinnen von vielen Eigenfehlern geprägt war. Die Abstimmung in Annahme und Abwehr passte nicht, wodurch Zuspielerin Karolin Tünsmeyer ihre Angreiferinnen nicht wie gewohnt in Szene setzen konnte. Zwei unglückliche Aktionen brachten letztendlich den 24:26 Satzverlust. Auch im zweiten Satz fand der DTV nicht ins Spiel und musste sich einer starken kämpferischen Leistung von Bochum geschlagen geben. Erst im dritten Satz konnten die Residenzlerinnen zu alter Stärke zurückfinden und den Gegner mit druckvollen Angriffen in Bedrängnis bringen. Besonders Nelli Petker, die für die verletzte Kapitänin Adelina Emich ins Spiel gekommen war, führte das Team mit einer hervorragenden Leistung an. Die Abwehr um Libera Dana Ritter agierte jetzt konsequenter und auch der Block ließ Bochum nicht viel Platz im Angriff. Detmold entschied Satz drei und vier für sich und musste in den verkürzten Tiebreak gehen. Angetrieben von Mittelblockerin Corinna Mommert ließen sich die Detmolderinnen das Heft nicht mehr aus der Hand nehmen und dem Aufsteiger aus Bochum keine Chance. Mit einem deutlichen 15:4 holte Detmold den Sieg und konnte sich somit über weitere Tabellenpunkte freuen. Trainerin Barbara Reineke blieb dennoch reserviert: „Natürlich freuen wir uns über den Sieg, allerdings haben wir heute über einen langen Zeitraum nicht ins Spiel gefunden. Das wollen wir nächstes Mal besser machen.“