Bauchlandung für den Detmolder TV

3. Damenvolleyball-Liga: Das Team von Trainer Dirk Gritzan setzt das erste Heimspiel
mit 1:3 gegen ASV Senden in den Sand. Schwächen zum Ende der Sätze

Detmold (slu). Das hatte sich Damenvolleyball-Drittligist ganz anders vorgestellt. Alles war vorbereitet zum ersten Heimspiel in der neuen Spielklasse: Ball- und Wischerkinder der weiblichen U16 sorgten für einen reibungslosen Spielablauf und der Hallen-DJ beschallte die Halle schon während des Aufwärmens. Für die Detmolderinnen war die Marschroute gegen den ASV Senden klar. Erster Heimauftritt – erster Sieg. Doch am Ende stand ein 1:3.

Beflügelt von der tollen Atmosphäre in der Halle hatten die Lipperinnen das Spiel begonnen. Schnell stand es 10:3. Doch dann riss der Faden. Senden erlaubte sich kaum Fehler und machte Punkt um Punkt. Mit dem hauchdünnen Vorsprung von zwei Zählern gewannen die Detmolderinnen Durchgang eins denkbar knapp – 25:23.

Doch zur gewünschten Sicherheit führte das nicht: In den nächsten Durchgängen spielte der DTV bis zur „Crunchtime“ am Satzende mit, die entscheidenden Ballwechsel gewann aber der Gast aus dem Münsterland, so dass es 1:2 stand. Vor Satz Nummer vier forderte Detmolds Trainer Dirk Gritzan seine Mädels auf, bereits mit dem Aufschlag den ASV Senden unter Druck zu setzen. Dies gelang auch. Der Tiebreak war beim 20:12 für die Detmolderinnen greifbar nahe. Doch dann schlichen sich zum wiederholten Male unerklärliche Fehler ein. Zahlreiche Angriff, die im Aus landeten, brachten den ASV Senden immer näher heran. Beim 24:23 ließen die DTV-Damen einen Satzball liegen. Und so war es dem Gast vorbehalten, die letzten drei Punkte zu erzielen. „Senden war heute ein schlagbarer Gegner. Uns ging zum Satzende immer die Luft aus, dies war schon vor Wochenfrist in Sorpesee (0:3, die Red.) durch“, resümiert Dirk Gritzan.

Lippische Landes-Zeitung, Montag 25. September 2017