Schöne Ausflüge halten „Alte Riege“ jung

Die traditionsreiche Gruppe erkundet das Steinhuder Meer und besichtigt die Hämelschenburg. Neue Mitglieder sind zum Schnup- pertraining jederzeit willkommen

Die „Alte Riege“ im DSV hat sich wie in jedem Jahr einen Tag auf Reisen begeben. Dabei ist die lippische Grenze Richtung Steinhuder Meer überquert worden. „So ein Unterfangen war zur Zeit der Gründung dieser Sportgruppe vor 136 Jahren nicht selbstverständlich vielleicht sogar undenkbar“.

Undenkbar wäre es auch gewesen sich als Männergruppe von einer Frau trainieren zu lassen. Die Gruppe würde sich freuen, wenn sich ab und zu ein neuer Teilnehmer zum Schnuppern melden würde. Was wird geboten? Gymnastik, Ballspiele und Einkehr in den Treff, in dem man alle gängigen Getränke zu Minipreisen vorfindet und auch ein Würstchen befindet sich auf der Speisekarte. Apropos Frauen: Auf die Ausflüge werden die Frauen bzw. Partnerinnen selbstverständlich mitgenommen.

So war es auch in diesem Jahr. Die „lange“ Fahrt wurde mit einem Sektfrühstück am Rintelner Viadukt auf angenehme Weise unterbrochen. Weiter ging es zum großen Frühstück ins Paulaner Wirtshaus am Ostenmeer. Unsere Organisatoren Dieter Niewald, Horst Rautenstengel und Klaus Wöhning wurden allerseits gelobt für die Auswahl dieses Lokals. Nach dem üppigen Mahl konnte man leicht auf ein Mittagessen verzichten. Viele ließen es sich nicht nehmen, den kurzen Weg zum Strand zu gehen, um den ersten Blick auf das „Meer“ zu werfen.

Die ursprünglich geplante Bootsfahrt mit Holzbooten direkt vom Restaurant aus musste wegen Niedrigwassers leider ausfallen. Stattdessen starteten die Gruppe die große Rundfahrt vom Schiffsanleger in Steinhude. Aber auch hier gab es Probleme mit dem Niedrigwasser. Beim Anlegen kam es zur Grundberührung, so dass sich alle in den Schiffsbug begeben mussten.

Nun ging es noch zur Hämelschenburg, einem Hauptwerk der Weserrenaissance. Vor der Besichtigung blieb noch Zeit für Kaffee, Kuchen und ein Gruppenfoto. Der Führerin gelang es, uns mit ihrem Temperament die Geschichte und Zusammenhänge der „Familie von Klenk“ mit der großen Politik nahezubringen. So eine Führerin würde man sich bei allen Besichtigungen wünschen. Als man dann wohlbehalten in Detmold ankam, waren sich alle einig: Es war ein ein schöner, erinnerungswürdiger Tag.

 

Quelle: LZ

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