Integration im Sport im Kindesalter

Zum erneuten Mal fanden in den Ferien Integrationstage des Detmolder Sportvereins statt. Diesmal und erstmals in der OGS der Grundschule in Hiddesen in den Herbstferien.
Zwei junge und ein erfahrener Übungsleiter spielten und turnten mit einer großen Gruppe von Kindern vor allem aus den ersten beiden Schuljahren. „Das war schon ungewöhnlich, sonst war der Schwerpunkt eher bei den älteren Kindern aus der OGS.“ so einer der Übungsleiter.
An zwei ganzen Tagen wurde Takeshis Castle erobert, die Kinder entkamen von der sinkenden Insel Atlantis oder spielten Stop-fangen unter den Klängen von Top Forty Musik.
Generell sieht das Konzept zur Integration vor, im gemeinsamen Tun Respekt voreinander zu haben und praktisch auszuüben, gleich welche Herkunft, Religion oder Geschlecht ein Mensch hat. Dazu gehörten auch kritische Rückmeldungen zu „Schulhofsprache“. Also kindgerecht aufzuarbeiten, das der Satz: „Die Mädchen sind schwul.“ respektlos, sexistisch und darüber hinaus auch sachlich Unfug ist. Interessant dabei die Erfahrung, die auch die Jungen machen mussten, das Mädchengruppen in Wettkampfspielen siegen – weil sie (so einer der Übungsleiter) besser miteinander kommunizieren. Die teilnehmenden Kinder mit und ohne Migrationshintergrund, als Jungen und Mädchen und mit den unterschiedlichsten Religionen waren dabei sehr respektvoll im Umgang miteinander.

„Wenn es terminlich passt, kommen wir gerne wieder.“ So die Übungsleiter im Auftrag des DSV

Eine Mutter drückte es sehr pragmatisch aus: „Mein Sohn hat viel Spaß gehabt und war abends müde.“ 

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