Bewegungsgeschichte “Auf einer Wolke”

Hallo du Liebe/er, genieß nun die Zeit mit Mama & Papa oder einem anderen Familienmitglied 🙂

Liebe/er Vorleser, bitte nimm dir viel Zeit zum Lesen und mit Deinem Kind um diese Reise einzugehen.

 

Legt Euch entspannt hin. Ihr könnt Euch auf eine Decke legen, auf das gemütliche Sofa, ins Bett, auf den Boden oder einfach den Kopf in die Arme legen wenn Ihr am Tisch sitzt. Schaltet alle Geräte auf lautlos damit Ihr nicht gestört werdet.

 

Schließe jetzt die Augen. Hör auf deinen Herzschlag. Hör genau hin und zähl in Gedanken für Dich mit. 1, 2, 3, 4,…

Die Reise kann losgehen.

 

Ich sitze auf einer Wolke. Sie ist kuschelig weich wie Watte und es fühlt sich an, als sitze man auf einem ganz warmen und gemütlichen Kissen am Kamin. Die Wolke ist weiß und um mich herum weht ein leichter und sanfter Wind.

 

Die Wolke bewegt sich langsam weiter. Der blaue Himmel über mir sieht sehr schön aus. Ein Flugzeug fliegt an mir vorbei. Die Menschen darin winken mir fröhlich zu. Wo sie wohl hin fliegen? Meine Wolke gleitet jetzt langsam an einer anderen Wolke vorbei. Ganz vorsichtig, als wolle sie niemanden stören, schleicht sie sich vorbei. Ich kann auf der anderem Wolke aber niemanden sehen. Vielleicht holt sie jemanden ab.

 

Als ich zur Wolke hinunter schaue, sehe ich die Landschaft unter mir. Das sieht witzig aus, weil es so viele verschiedene Farben sind. Ich sehe hellgrüne Wiesen, dunkelgrüne Wälder, blaue Seen, rote Dächer von Häusern, die grauen Straßen, und ein paar bunte Autos. Die Menschen sehen von hier oben sehr klein aus. Fast wie Ameisen wuseln sie überall herum. Für uns Menschen sind Ameisen winzig. Für Ameisen sind wir Riesen. Jetzt sind die Menschen wie Ameisen und trotzdem bin ich für sie unsichtbar hier oben.

 

Ich mache die Augen zu und höre hin. Ich höre den Wind, der immer noch leise um mich herum weht und ich höre ein Glockenspiel, das im Himmel irgendwo sein Liedchen spielt. Das Glockenspiel klingt wunderschön. Es beruhigt mich und es macht mich etwas müde. Doch dann setzt sich ein frecher Vogel auf meine Wolke. Der Vogel hat rote Federn und er hat einen gelben Schnabel. Er ist aber ganz klein und piept etwas vor sich hin. Vielleicht hat er Hunger? Er schaut mich an und trällert ein Liedchen für mich. Mit dem Glockenspiel zusammen klingt das jetzt noch schöner. Es klingt fröhlich. Als würden Delfine in der Luft herum springen und Kunststücke machen. Dann fliegt der Vogel weiter. Auch ich merke, dass es Zeit wird, wieder aufzustehen und sage der Wolke, dass sie mich wieder auf die Erde absetzen kann. Sie fragt mich, ob sie mich morgen wieder abholen soll und ich sage: „Ja“.

 

Ihr könnt jetzt langsam aufwachen.

 

Langsam anfangen die Arme und Beine wieder zu spüren und langsam die Augen öffnen.

 

Wenn du das nächste Mal draußen bist, schau mal noch oben zu Deiner Wolke!

 

Wir haben unsere Wolke immer über uns, die uns immer mitnimmt auf eine neue Reise.

 

Eure

Lisa & Max

 

Hier nochmal als PDF-Datei

 

 

 

 

 

 

Quelle: https://www.erzaehlgeschichten.de/kindergeschichten-blog/traumreisen-fuer-kinder-und-erwachsene