Gastfamilie für Fecht-begeisterten Austauschschüler gesucht

Die gemeinnützige Austauschorganisation Youth For Understanding (YFU) sucht Gastfamilien für rund 50 Austauschschüler aus aller Welt, die im Januar für ein Schuljahr nach Deutschland kommen. Darunter ist ein 18-jähriger Schüler aus Ecuador, der in seiner Freizeit leidenschaftlich gern fechtet und nur darauf wartet, in sein Abenteuer „Austausch in Deutschland“ zu starten.

Austauschschüler bei YFU sind zwischen 15 und 18 Jahre alt, besuchen ein Jahr lang in Deutschland die Schule und teilen wie ein Familienmitglied den Alltag ihrer Gastfamilien. Dadurch tauchen sie ganz in die deutsche Kultur ein und lernen schnell die deutsche Sprache. Gastfamilien lernen im Gegenzug eine andere Kultur im eigenen Zuhause kennen und erweitern ihre Familie um ein neues, internationales Mitglied auf Zeit.

Gastfamilien müssen den Austauschschülern keinen besonderen Luxus oder ein Besichtigungsprogramm bieten – am wichtigsten die herzliche Aufnahme des Schülers! Auch Fremdsprachenkenntnisse sind keine Voraussetzung und die Familienzusammensetzung spielt ebenfalls keine Rolle: Familien mit Kindern jeden Alters können ebenso Gastfamilie werden wie Paare, die keine Kinder haben und/oder die beruflich sehr engagiert sind. Auch Alleinerziehende, Alleinstehende sowie selbstverständlich auch gleichgeschlechtliche Paare sind herzlich als Gastfamilie bei YFU willkommen.

Alle Schüler besitzen bei der Ankunft in ihrer Gastfamilie mindestens grundlegende Deutschkenntnisse, die sie zum Teil auf einführenden YFU-Seminaren zu Beginn des Austauschjahres erworben bzw. ausgebaut haben. YFU steht sowohl Austauschschülern als auch Gastfamilien das ganze Jahr bei allen Fragen auch mit persönlicher Betreuung vor Ort zur Seite.

Familien, die Emilio ab Anfang Februar für einen Zeitraum von drei, fünf oder zehn Monaten bei sich aufnehmen möchten, können sich bei YFU melden:

gastfamilien@yfu.de, 040 227002-0.

Mehr Informationen im Internet unter www.yfu.de/gastfamilien.

Über YFU:

Das Deutsche Youth For Understanding Komitee e.V. (YFU) organisiert seit mehr als 60 Jahren langfristige Jugendaustauschprogramme weltweit. Zusammen mit Partnerorganisationen in rund 50 Ländern setzt sich YFU für Toleranz und interkulturelle Bildung ein. Seit der Gründung im Jahr 1957 haben rund 60.000 Jugendliche und 20.000 Gastfamilien an den Austauschprogrammen teilgenommen. YFU ist ein gemeinnütziger Verein und als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt.

 

Kooperation mit Kita Rolli Raupe

Bereits am Montag den 30.September startete die Zusammenarbeit zwischen der Kita Rolli-Raupe und dem Detmolder Sportverein. Seitdem besucht unsere FSJ´lerin Monique Plogstert jeden Montagmorgen die Kita, um mit den Kindern Sport zu machen. Dabei richtet sich das Angebot vorwiegend an Kinder im Alter von 4 Jahren. Ziel der Kooperation ist es Freude an der Bewegung zu schaffen und die Kinder in ihrer motorischen, sozialen und kognitiven Entwicklung zu fördern und zu unterstützen. Dies soll durch Erfahrungen in abwechslungsreichen Bewegungslandschaften, und mit kleineren Spielen oder Übungen erreicht werden. Dabei sollen u.a. auch das Sozialverhalten, sowie das Selbstbewusstsein und die Selbstwahrnehmung gefördert werden.

Über diese Zusammenarbeit hinaus haben wir ein ähnliches Projekt mit der Kita Hochschule für Musik, welche Monique ebenfalls jede Woche besucht, um dort ein Bewegungsangebot in der Kita zu schaffen.  Zusätzlich ist sie noch in drei anderen Kitas tätig, diese Kooperationen laufen über den Stadtsportverband sowie mit dem TV 09 Pivitsheide. Bereits Anfang September fanden dort die ersten Bewegungsstunden statt und mittlerweile zeichnet sich schon eine durchaus positive Entwicklung ab. „Die Kinder werden von Stunde zu Stunde lebhafter und tauen zunehmend auf. Besonders freut mich diese Entwicklung bei den Kindern, welche in den ersten Stunden sehr zurückhaltend waren und auch im Kita-Alltag, laut den Erzieherinnen, eher schüchtern sind. Denn durch den Sport erlangen sie neues Selbstbewusstsein. Resultierend daraus trauen sich auch mal, sich gegenüber den anderen Kindern zu behaupten oder eine Übung auszuprobieren, welche sie anfangs eher ängstlich betrachteten.“, berichtete Monique zufrieden.

Neben der Bewegungsförderung steht also auch vor allem die persönliche Entwicklung stark im Fokus der Kooperationen. Oberstes Ziel ist aber natürlich der Spaß, schließlich sollen die Kinder die Freude am Sport und der Bewegung entdecken.

Eindrücke aus der ersten Bewegungseinheit

Zusätzlich zu dem Bewegungsangebot in den Kitas wird der Detmolder Sportverein, am 15. März 2020 das Kibaz abnehmen. Das Kibaz ist eine Art kleines Sportabzeichen, jedoch steht der Leistungsgedanke dabei völlig im Hintergrund. Um das Kibaz zu erlangen, durchlaufen die Kinder einen Parcours von 10 Stationen, welche an die verschiedenen Entwicklungsbereiche (Motorische-, Wahrnehmungs-, Soziale-, Psychisch-emotionale-, und kognitive Entwicklung) angepasst sind. Das Abzeichen zielt darauf ab für die Kinder eine Möglichkeit zu schaffen, ihre Vorlieben, Stärken und Talente zu entdecken und auszubauen. Geplant ist es, zum Kibaz mehrere Kindergärten, auch über die bereits vorhandenen Kooperationen hinaus, einzuladen und einzubinden. Eine spezifische Einladung und Ankündigung wird folgen.

Des Weiteren wollen wir wie auch schon in den vergangenen zwei Jahren einen Familiensporttag veranstalten, an dem die Kinder mit ihren Eltern, Großeltern, Geschwistern oder auch schon ganz alleine, in der Turnhalle toben und sich ausprobieren können. Der Familiensporttag soll am 19. Januar 2019 stattfinden.